Urban Voices #1
Samstag, 21.3.2026
18.00 - 22.00 Uhr
Junges Tanzhaus Berlin
URBAN VOICES
bringt Akteur*innen aus unterschiedlichen Berliner Tanzcommunities im Jungen Tanzhaus Berlin zusammen.
URBAN VOICES
bringt Akteur*innen aus unterschiedlichen Berliner Tanzcommunities im Jungen Tanzhaus Berlin zusammen.
21.März 2026 Urban Voices 1: Machtstrukturen und Schutzräume im Tanz
Die erste Ausgabe widmet sich den Themen Machtstrukturen und Schutzräume im Tanz. Mit der Veranstaltung wird Wissen über bestehende Machtstrukturen und Gewaltformen innerhalb der Tanzszenen vermittelt und Erfahrungen von Akteur*innen gesammelt. Zusätzlich sollen bereits erarbeitete Strategien zum Umgang und Bereitstellen von Schutzräumen beleuchtet und weiterentwickelt werden.
Die Veranstaltung beinhaltet:
- 2 Performances mit Bezug zum Themenschwerpunkt der Veranstaltung
- interaktiven Austausch und Vernetzung von Publikum mit den Performer*innen, Gäst*innen aus verschiedenen Berliner Communities sowie einer fachlichen Expert*in
- Jamsession mit Ariela
Ziel der Veranstaltung ist insbesondere die Stärkung von FLINTA*- und BIPoC-Personen sowie jungen Tanzschaffenden und die Entwicklung von Lösungsansätzen für die Umsetzung von sicheren Räumen in den Berliner Tanzszenen.
Die Veranstaltung ist auf deutscher Lautsprache mit Übersetzung ins Englische.
Hinweis: Die Veranstaltung beinhaltet sensible Themen, die bei einigen Teilnehmenden unangenehme oder belastende Gefühle hervorrufen könnten. Bitte achte beim Besuch auf dein Wohlbefinden.
Zur Unterstützung wird ein Awareness-Team bei der Veranstaltung zur Verfügung stehen.
Bitte teile uns deinen Access Bedarf per E-Mail an urbanvoices@futuremove.eu mit.
Infos zur Barrierefreiheit findest du hier: https://junges-tanzhaus-berlin.de/de/barrierefreiheit
Performances
„out of no thing“ ist ein Duett, das mit Stimme und Bewegungen Ablehnung als körperliche Praxis erforscht, um mit Gesten der Verneinung Grenzen, Machtverhältnisse und Fürsorge auszuhandeln und Beziehungsdynamiken spielerisch zu verändern.
mit Hannah Juliane Steenbeck und Gissauro
„A Portrait of a Moving Body“
Ein Körper reißt durch Räume und verschiebt dabei seinen eigenen. Er entzieht sich festen Formen und vertrauten Mustern. Zwischen Norm und Möglichkeit entsteht Bewegung – im Dazwischen, fragil und widerständig. Ein leiser Entwurf für ein anderes Sein.
mit Ehab Suwwan
Gästinnen
BLACK PEARL (she/her) ist eine brasilianische Künstlerin, die in den Bereichen Tanz, Choreografie, Film und Performance tätig ist. Sie trat mit Kompanien wie dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, dem Staatstheater Augsburg, der Gauthier Dance Company und Richard Siegal/Ballet of Difference auf. Sie ist als Mitglied des House of Brownies eine Schlüsselfigur in der deutschen Ballroom-Community. 2024 war sie mit dem Kurzfilm PEARL auch in den Kinos zu sehen. Durch Performance, Forschung und Lehre nutzt sie ihren Körper als künstlerisches und politisches Ausdrucksmittel, hinterfragt koloniale Narrative im klassischen Tanz und erhöht die Sichtbarkeit von trans- und dissidenten Körpern in der Kunst.
Iman Gele ist Krump- und Hip-Hop-Tänzerin, Theaterkünstlerin, Host, Organisatorin und feministische Aktivistin mit ostafrikanischen Wurzeln. Sie ist Mitgründerin der feministischen Kollektive Walashé und NDA BIVINI. In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet sie afrodiasporische Tanzstile mit politischem Engagement und nutzt Tanz als Werkzeug für Empowerment, Widerstand und Heilung. Im Zentrum steht die Schaffung sicherer Räume für marginalisierte Perspektiven, insbesondere für Schwarze Menschen und FLINTA*-Personen in der Tanz- und Kulturszene.
Expertin
Larissa Hassoun ist Referentin für Diskriminierungsprävention und Beschwerdemanagement im Berliner Kulturbereich. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf Antidiskriminierungsberatung und dem Schutz vor sexualisierter Belästigung und Gewalt in Arbeitsverhältnissen.
Moderation
Fanny Kulisch Fanny Kulisch ist Tänzerin, Choreografin und Trainerin für diskriminierungskritische Bildung und Organisationsentwicklung. In ihrer Arbeit verbindet sie Community, künstlerische Praxis und den Abbau diskriminierender Strukturen.
Musik
Ursprünglich aus Argentinien stammend und tief in ihren lateinamerikanischen Wurzeln verwurzelt, ist Ariela eine ehemalige Tänzerin, die zur DJ wurde. Ihre Sets sind geprägt von Groove, Energie und Bewegung. Während ihrer Zeit in Brasilien entwickelte sie eine starke Verbindung zur House-Musik und formte so einen Sound, der lebendig, rhythmisch und absolut mitreißend ist.
Foto-Credit: Dj Quien
OPEN CALL FÜR PERFORMANCE FÜR URBAN VOICES #1
WIR SUCHEN
- aus dem Genre Tanz, Tanztheater oder Performance (z.B. Tanzperformances, Lecture Performance, Installation, interdisziplinäre Formate)
- das Format hat einen eindeutigen Bezug zum Thema Machtstrukturen und Schutzräume
- 1- 4 Performer*innen
- Performancelänge mindestens 10 Minuten und maximal 30 Minuten
- einfaches Setting (Licht, Bühnenbild, Requisiten etc.)
- anpassungsfähig an die Bühnensituation (kein Tanzteppich, 360º Bühne o.ä.)
DU ERHÄLTST
- Vorstellungshonorar pro Performer*in (auf Rechnung, du musst eine deutsche Steuernummer vorweisen können
- technische Unterstützung durch das Haus
eine Plattform für eure Performance und die Vernetzung mit anderen Akteur*innen der Szene
WIR BENÖTIGEN FOLGENDE INFORMATIONEN
- Titel der Performance und Bezug zum Thema (max. 1000 Zeichen Text)
- kurze Stückbeschreibung (max. 500 Zeichen) & Credits
- Kurzbiografien aller Performer*innen
- Video der ganzen Performance (Streaminglink wie Vimeo, Youtube o.ä. – bitte keine Downloads!)
Bewerbungsschluss ist der 19. Februar 2026
Bitte schickt alle Unterlagen oder Fragen an urbanvoices@futuremove.eu
Das Projekt wird finanziert durch Mittel der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt
WEITERE URBAN VOICES VERANSTALTUNGEN
- 20.Juni 2026 Urban Voices 2:
Herkunft und kulturelle Verantwortung im Tanz
- 14.November 2026 Urban Voices 3:
Körperliche Vielfalt im Tanz